Vielfalt leben – Wenn Gemeinde international wird

2. Impulstag am 25. Februar 2017 in Ewersbach

Programm

Was Sie bei uns erwarten wird
Go to Plenum Vormittag 10:00-11:30 Uhr

Plenum Vormittag 10:00-11:30 Uhr

Internationale Musik, Interview mit Missionaren und Vertretern der Politik sowie ein Vortrag von Dr. Stephen Beck über „Vielfalt leben. – Wenn Gemeinde international wird.“

Go to Workshops Teil 1 11:45-13:00 Uhr

Workshops Teil 1 11:45-13:00 Uhr

Wählen Sie aus 13 Workshops, die unterschiedliche Themen – von der Arbeit mit Flüchtlingen bis zum Umgang mit Migrantengemeinden – behandeln. Die Referenten sind erfahrene Mitarbeiter, die aus ihrer jeweiligen Arbeitspraxis berichten.

Go to Info-Börse & Mittagessen 13:00-14:15 Uhr

Info-Börse & Mittagessen 13:00-14:15 Uhr

Aussteller aus Gemeinden und Werken stehen zum Gespräch über ihre Arbeit bereit. Daneben wird es ein Mittagessen geben.

Workshops Teil 2 14:15-15:30 Uhr

Wählen Sie aus 13 Workshops, die unterschiedliche Themen – von der Arbeit mit Flüchtlingen bis zum Umgang mit Migrantengemeinden – behandeln. Die Referenten sind erfahrene Mitarbeiter, die aus ihrer jeweiligen Arbeitspraxis berichten.

Go to Plenum Nachmittag 15:45-16:30 Uhr

Plenum Nachmittag 15:45-16:30 Uhr

Die Abschlussveranstaltung fasst im Plenum durch Interviews und musikalische Beiträge den Tag zusammen.

Kaffee & Kuchen sowie gute Gespräche

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam den Tag zu reflektieren.

Kinderbetreuung während des Programms

Während der Plenar- und Workshopzeiten bieten wir eine spannende Kinderbetreuung für die kleinen Impulstag-Besucher an.

Workshops

Wählen Sie hier aus unseren Workshops - jeder Workshop wird sowohl am Vormittag, als auch am Nachmittag angeboten. Bitte geben Sie ihren gewünschten Workshop in der Anmeldung mit an, damit wir Räume besser planen können.
  • 1) Eine multi-kulturelle Gemeinde gründen

    Gemeindegründung als Erweiterung des Reich Gottes in das Leben von Menschen, die Jesus noch nicht kennen, ist ein besonderer missionarischer Auftrag der Gemeinde Jesu - und das schon seit der Apostelgeschichte. Aber Gemeindegründung, die nicht nur Menschen aus allen Völkern, Nationen, und Sprachen zum Glauben an Jesus führt, sondern die Vielfalt und Diversität der Kulturen in eine Einheit der interkulturellen Versöhnung zu bringen, die 'Gemeinde' heißt, das ist ein besonderer Auftrag. In diesem Workshop zeigt uns Dr. Beck, wie in Deutschland, dieser Auftrag in dieser besonderen Zeit der Flüchtlinge und Migranten zu einem riesigen Abenteuer und eine einzigartige Chance für Gemeinde geworden ist.

    Dr. Stephen Beck

  • 2) Mit Frustration in der Flüchtlingshilfe umgehen

    Wie kann ich Frust, Misserfolg, Scheitern bei der Begleitung von Asylbewerbern verarbeiten? Wie kann ich mit unkooperativen Verhalten vonseiten der Asylbewerber und/oder Behörden umgehen? Wie kann ich mich auf den Abschiedsschmerz bei Abschiebung vorbereiten? Wie kann ich dabei seelisch gesund bleiben und nicht frustriert aufgeben?

    Uschi Rose

  • 3) Rückkehrer begleiten

    In wieweit sollen wir an Asylbewerbern dran bleiben, wenn sie in ihr Heimatland zurückgeschickt werden? Wir möchten von unseren Erfahrungen mit der Arbeit mit Kosovorückkehrern berichten.

    Robert und Sonja Rinke

  • 4) Angst vor Überfremdung - Fremdenhass begegnen

    Seit dem Sommer 2015, mit der Aufnahme von 900.000 Geflüchteten in Deutschland, haben sich politische Diskurse in Deutschland zugespitzt und insbesondere die rechtspopulistische AfD hat an Bedeutung gewonnen. Der "neue" Rechtspopulismus bindet zunehmend vorhandene Vorurteile gegenüber gesellschaftlich schwachen Gruppen und trägt mit seinen "Erfolgen" zur Gewöhnung an ausgrenzende Diskurse bei. Der Vortrag leuchtet verschiedene Aspekte zu der Frage aus, wie sehr sich die politische Kultur im Land verändert hat und welche konkreten Herausforderungen bestehen.

    Dr. Reiner Becker

  • 5) Mit Migranten über den Glauben reden

    Viele Jahre haben wir für Moslems gebetet, dass sie zum Glauben kommen. Das 10/40 Fenster - dort, wo die Not am Größten ist - war immer wieder Thema. Nun kommen Moslems in Scharen aus diesem Gebiet zum Glauben. Viele Menschen erleben Deutschland als ein großartiges Land mit einer hohen Willkommenskultur. Das ist die offene Tür heute. Sie wird, soziologisch gesehen, nicht lange offen sein, sondern, ähnlich wie als die Mauer fiel, nur wenige Jahre. Das "Makita" Werkzeug ist AL-Massira - ein Glaubenskurs.

    Andreas Petker

  • 6) Christen anderer Kulturen: Migrantengemeinden verstehen lernen

    Wie kann ein Zusammenspiel von Ortsgemeinde und Migrantenchristen im geistlichen Sinne inspirierend gelingen? Worin liegt der Reiz? Wo brauchen wir einen langen Atem? Wo sind wir vielleicht zu deutsch? Wo sind Migranten zu traditionalistisch? Wohin führt uns Gottes Geist als "Leib Christi Gemeinde"?

    Dr. Detlev Katzwinkel

  • 7) Von mono- zu multikulturell

    „Wie baut man eine internationale Gemeinde?“ Dieser Frage begegne ich oft bei Pastorenkonferenzen, von Pastoren oder Leitern, die sich wünschen, dass ihre Gemeinden auch mehr Menschen verschiedener Nationen erreichen. Dieses Seminar ist das Ergebnis von über 20 Jahren Arbeit einer internationalen Gemeinde in Bonn und beschäftigt sich mit diesen Themen: Der biblische Auftrag, die Nationen zu mobilisieren; Vision einer internationalen Gemeinde; Die Herausforderung Brücken zu bauen; Sprachliche und kulturelle Barrieren überwinden

    Mario Warnschaffe

  • 8) Begegnung mit traumatisierten Geflüchteten

    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geht aufgrund der hohen Anzahl von Geflüchteten in 2015 davon aus, dass die Zahl der traumatisierten Geflüchteten mit komplexen Traumafolgestörungen zunehmen wird. In vielen Gemeinden wird sich um geflüchtete Menschen in den unterschiedlichsten Formen gekümmert. In dem Workshop wird es darum gehen, die Folgen von Traumatisierung zu erkennen, um den Geflüchteten angemessen begegnen zu können.

    Michael und Ulrike Wick

  • 9) Scham- und Schuldkulturen verstehen lernen

    In der Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen gibt es öfters Missverständnisse und Frustrationen, weil der andere nicht so reagiert wie ich es erwarte. Manchmal kann mehr Verständnis von schuld- und scham-orientierten Kulturen helfen. Theoretische Einheiten mit praktischen Beispielen sollen dazu führen, dass Menschen aus verschiedenen Kulturen solche Unterschiede besser einordnen können und das kann positive Auswirkungen auf das Zusammenleben haben.

    Dave Rose

  • 10) Fluchtursachen verstehen

    Wer flieht hat dafür Gründe. Fluchtursachen können erst dann behoben werden, wenn wir die Gründe zur Flucht verstanden haben. Im Workshop stellen wir uns folgenden Fragen: Was veranlasst Jugendliche aus Mali, die Flucht nach Europa zu riskieren? Welche Rahmenbedingungen können helfen, die Flucht zu verhindern und stattdessen Perspektiven zum Aufbau der Gesellschaft vor Ort zu fördern?

    Dr. Alfred Meier

  • 11) Dem Eigenen treu – und offen für den Anderen

    Wie bleiben wir als Christen in einer multireligiösen Gesellschaft Jesus Christus und seinem Evangelium treu? Und was können wir angesichts der vielfältigen Herausforderungen beitragen zum Zusammenleben mit Muslimen hier in Deutschland?

    Jens Mankel

  • 12) Zwischen Abgrenzung und Annäherung: Der „Fremde“ im AT

    Das alttestamentliche Gottesvolk hat immer Fremde in seiner Mitte beherbergt. Auch selbst hat es Erfahrungen mit dem Fremdsein gemacht. Welche Sichtweisen zum „Fremden“ vermittelt das Alte Testament und wo ergeben sich Anknüpfungspunkte für unseren Dienst an „Fremden“ heute?

    Prof. Dr. Julius Steinberg

  • 13) Zusammenarbeit und Vernetzung in der Flüchtlingsarbeit

    Wir haben in Deutschland eine einmalige geistliche Erntezeit. Sie ist vorhanden unter Menschen aus Ländern, die seit langem kaum erreichbar waren. Nun sind viele dieser vorwiegend muslimischen Menschen aus dem Nahen Osten bei uns. Willi Ferderer, Leiter von AMIN Deutschland und Koordinator von "JesusUnites"-Mitte und Hussam Chamoun, syrischer Evangelist, möchten in diesem Workshop Möglichkeiten der interkulturellen, vertrauensvollen Zusammenarbeit aufzeigen und dabei auch das neugegründete Forum für Arabisch-deutsche Zusammenarbeit (ADEF e.V.) vorstellen und zur Zusammenarbeit motivieren.

    Willi Ferderer (Bild) und Hussam Chamoun

Vortrag und Interview

Den Hauptvortrag unseres diesjährigen Impulstages hält Dr. Stephen Beck zum Thema „Vielfalt leben. – Wenn Gemeinde international wird.“ Daneben gibt es ein Fachinterview mit Dagmar Schmidt, MdB, zum Thema "Fluchtursachen verstehen und deutsche Entwicklungspolitik".

Dr. Stephen Beck

Hochschuldozent für Praktische Theologie
Dr. Stephen Beck ist u. a. Gründer und Europäischer Direktor des City Mentoring Program (CMP) sowie des Europäischen Instituts für Gemeindegründung und Gemeindewachstum (EIGG). Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Dagmar Schmidt

Mitglied des Bundestags (SPD)
Geboren 1973 in Giessen, studierte Historikerin und seit 2009 für die SPD im Lahn-Dill-Kreis für den Bundestag kandidiert.

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